Biografie
Die aus Kärnten (Österreich) stammende Sopranistin
studierte zuerst an der Musikhochschule in Wien und dann am
Konservatorium der Stadt Wien bei Prof. Helga Wagner, bei
KS Walter Berry und Gottfried Hornik. Nach der
Diplomprüfung setzte sie ihre Studien privat bei KS Edith
Lienbacher und Colleen Rae Holmes fort. Sie ist
Preisträgerin und Finalistin Europäischer Wettbewerbe und
verfeinerte Ihre Gesangsinterpretation bei Meisterkursen
von u.a. KS Gundula Janowitz, Frau Patricia Wise, KS Edith
Lienbacher, KS Ernst Häfliger und KS Walter Berry.
Nach den ersten Schritten auf der Opernbühne mit Rollen wie
Papagena in "Die Zauberflöte" oder Amahl in "Amahl und die
nächtlichen Besucher" gastierte sie an verschiedenen
Opernhäusern und bei Festivals in Mitteleuropa. Dazu zählen
ihre Engagements als 1. Hofdame in Phillipe Boesmans
"Wintermärchen" mit der
Neuen Oper Wien,
als Yolanda in "Tania" von Antony Davis mit der
Musikwerkstatt Wien,
als Lorette in Lindpaintners "Vampyr" bei der
Opernbühne Bad Aibling
ebenso wie als Blondchen in "Die Entführung aus dem Serail"
beim
Lucerne Festival.
Sie interpretierte Kolloraturpartien wie Olympia (Hoffmanns
Erzählungen), Königin der Nacht (Zauberflöte) oder Violetta
(in Ausschnitten der Oper "La Traviata"). Im Jahr 2006
debütierte sie als Konstanze in "Die Entführung aus dem
Serail" in Düsseldorf. Danach wurde sie erneut von
der
Opernbühne Bad Aibling
engagiert um die Rolle des Röschen in Dittersdorfs
"Hieronimus Knicker" zu singen. 2007 erfolgte eine erneute
Zusammenarbeit mit der
Neuen Oper Wien
als Stephanie in "Triptychon" von Gerhard Schedl und
erstmals ein Engagement für die
Sommeroper Schärding
als Carolina in Cimarosas "Die heimliche Ehe", wo sie im
darauffolgenden Jahr in der Rossini-Oper "Il Signor
Bruschino" zu sehen war. Davor konnte man die vielseitige
Sängerin als Hannchen ("Die Opernprobe" von Albert
Lortzing) und als Susanna ("Hochzeit des Figaro" von W. A.
Mozart) hören. Im Herbst 2008 sang sie erstmals die Rolle
der Gretel in Humperdincks "Hänsel in Gretel" im
Studio Molière
in Wien und im Herbst 2009 die Haintzin in Herbert Willis
Oper "Schlafes Bruder" im Museumsquartier Wien mit
der
Neuen Oper Wien.
Aber auch die Operette ist ein wichtiger Teil ihres
künstlerischen Schaffens. Mit der
Operettenbühne Wien
ging sie zuerst als Hannerl in Bertés "Das Dreimäderlhaus"
und dann als Nené in Kreisslers "Sissy" auf Europatournee.
In dieser Rolle debütierte sie auch am
Stadttheater Baden
bei Wien. Davor sang sie noch die Rollen der Sora in
Millöckers "Gasparone" und der Christel in Zellers "Der
Vogelhändler" an der
Düsseldorfer Operette,
die Rolle der Pauline in Offenbachs "Pariser Leben" bei
den
Herbsttagen Blindenmarkt,
der Meisterin in Lehárs "Peter und Paul im Schlaraffenland"
im
Lübecker Komödientheater
und der Lisa in Lehárs "Grafin Mariza" bei den
Operettenfestspielen Murau.
Die Rolle der Gräfin in der Strauß-Operette "Wiener Blut"
spielte sie zunächst 2008 an der
Oper Stettin
(Polen) und 2009 im
Parktheater Augsburg.
In der Spielzeit 2008/09 wurde sie erneut vom
Stadttheater Baden
eingeladen, um die Rolle der Erika Dahlmann in "Saison in
Salzburg" von Fred Raymond darzustellen. Im Sommer 2009
gastierte sie wieder bei der
Opernbühne Bad Aibling
in der Rolle der Catarina Cornarini in Offenbachs "Die
Seufzerbrücke".
Ihre rege Konzerttätigkeit führte Heidi Manser zu diversen
Festivals in Europa, Asien und Afrika. So war Heidi Manser
im den
Musikverein Wien,
im
Wiener Konzerthaus,
beim
Limburg Sommer,
beim
Calwer Klostersommer,
bei den
Münchner Residenzkonzerten,
bei
„Musik im Stift“ Klosterneuburg,
beim
St. Pauler Kultursommer,
bei der
Lübecker Sommeroperette,
im
Al-Kashef Theater
in Tripolis und bei den
Sommerkonzerten im Schloß Wolfsgarten
zu hören. Konzerte führten sie zur Zusammenarbeit mit
Orchestern wie den
Bochumer Symphoniker,
der
Donauphilharmonie Wien,
der
Jungen Philharmonie
oder dem
Plovdiv Philharmonic Orchestra.