Die Sopranistin Heidi Manser übernahm neben ihrem Part auch weitere, eigens ausgesuchte Lieder als Ersatz für den Tenor. Ihre schöne, volle Stimme setzte sie modulationsreich ein, gleich zu Anfang überzeugend mit den beiden Orchesterliedern von Franz Liszt, zart und mit großer Emotion die Arie der Lauretta aus "Gianni Schicchi" von Giacomo Puccini. Mit verheißungsvoller Inbrunst und schwelgerisch gab Heidi Manser die Arie der Giuditta von Franz Lehár "Meine Lippen, sie küssen so heiß" und war mit ihrer frischen Art und unverhohlenen Lust am Singen der eigentliche Star des Abends, an dem sie sich in die Herzen der Zuhörer sang. Der überschwängliche Beifall für sie machte unmissverstänglich deutlich, dass man sie künftig noch öfter in Weilburg hören will.

Frankfurter Neue Presse vom 28. Juli 2010



Besondere Schmankerl bot die Sopranistin Heidi Manser, die mit ihren Arien ein ums andere Mal großen Beifall erntete. Stimmlich eine Klasse für sich, faszinierte sie auch durch ihre Bühnenpräsenz und ihre schauspielerischen Fähigkeiten, die sie in Johann Strauß' "Schwipslied" auch voll auszuspielen wusste.

Frank Ebert/Stuttgarter Zeitung vom 6. Mai 2010



Heidi Manser bezauberte mit kraftvollem Sopran in der Arie der Juliette des Komponisten Charles Gounod aus dessen Oper "Roméo et Juliette" von 1867. Die Sopranistin gab sich stets passend zu den einzelnen Stücken - mal liebenswürdig und mal kokett.

OVB-Kritik vom 7. 1. 2010



Das Konzert mit Stücken von Carl Ditter von Dittersdorf, Felix Mendelssohn-Barholdy und Charles Gounod lebte von der Klasse der Solistin Heidi Manser (Sopran).

Neu-Isenburger Neue Presse vom 26. 8. 2009



Als Franks Verlobte Erika brillierte die Sopranistin Heidi Manser, die schon beim letzten „Schärdinger Sommer“ in Rossinis „Il signor Bruschino“ einen hervorragenden Eindruck hinterließ. Wie sie durch ihre zickigen Launen alle nervte und zur Weißglut trieb, war eine schauspielerische Sonderleistung.

Udo Pacolt/Der Neue Merker vom 11. 1. 2009



Die Sopranistin Heidi Manser bezauberte mit perfekt sitzender Stimme bei der liebevoll-kokett vorgetragenen Arie "O mio babbino caro" aus Puccinis "Gianni Schicchi". [...] Aus der Operette "Wiener Blut" (Johann Strauß Sohn) skizzierten zwei Gesangsnummern die Geschichte einer Beziehung vom spöttischen "Grüß dich Gott", köstlich gesungen und ungekünstelt gespielt von Heidi Manser, bis zum Schlussduett "Das eine kann ich nicht verzeihen".

Engelbert Kaiser/OVB vom 9. 1. 2009



Nach der (...) g-moll-Symphonie von Joseph Haydn (...) trug Heidi Manser, Sopran, zwei Orchesterlieder von Franz Liszt vor, ausdrucks- und gefühlvoll, formvollendet, mit der Arie der Marton ("Die Fee Urgele" - Ignaz J. Pleyel) eine glänzende Leistung.

Wolfgang Leitner/MyHeimat vom 6. 10. 2008



[Dargeboten wurden] musikalische Raritäten des Komponisten Franz Liszt [wie] die beiden Lieder "Bist du! Mild wie ein Lufthauch" und "O, quand je dors". Die aus Kärnten stammende Sopranistin Heidi Manser intonierte diese anspruchsvollen Werke sehr ausdrucksstark, stimmlich geschmeidig und dynamisch differenziert.

Augsburger Allgemeine vom 5. 10. 2008



Überstrahlt wird es durch zwei Sängerinnen. [...] ebenso ideal besetzt wie die schon im "Vampyr" äußerst positiv aufgefallene, dunkler timbrierte HEIDI MANSER als Röschen. Deren große Arie, eine schon auf die Romantik hinweisende, unterschiedlichste Gefühle auslotende Gesangsszene, gerät durch die ebenmäßig geführte, gleichwohl gelenkige Stimme und ausdruckstiefe Interpretation zu einem Höhepunkt des Abends.

Orpheus Ausgabe 1-2/2007



Dabei konnte die gesanglich bestens geschulte Heidi Manser mit ihrem rund und weich geführten Sopran als Pächterstochter Lorette überzeugen.

Opernglas Ausgabe 10/2005